Was der Bot darf – und was er immer erst fragt
Dein KI-Mitarbeiter soll dir Arbeit abnehmen, nicht Kontrolle. Deshalb gibt es klare, fest eingebaute Regeln, wann er selbst handelt und wann er dich fragt.
Macht er selbst (dafür ist er da)
- Entwürfe schreiben: Angebote, E-Mail-Antworten, Texte
- Zeiten, Notizen, Aufgaben und Fotos in der Zentrale ablegen
- Erinnerungen anlegen und dich daran erinnern
- Verbundene Quellen lesen (z. B. E-Mail-Posteingang zusammenfassen)
- Vorschläge machen, wenn er etwas Nützliches entdeckt
Fragt er immer erst dich
- Alles, was den Betrieb verlässt: E-Mails senden, Angebote verschicken, öffentliche Posts
- Alles mit Geld: Zahlungen, Bestellungen, Vertragliches
- Beträge über 5.000 € – auch im Entwurf noch einmal ausdrücklich
- Löschen oder Massenänderungen
Sagt er dir ehrlich
- „Erledigt" heißt erledigt. Wenn etwas nur vorbereitet ist (z. B. eine Verbindung noch nicht steht), sagt er „vorbereitet" – nie „verbunden", solange er den Zugriff nicht wirklich geprüft hat.
- Unsicherheiten benennt er. Undeutliche Sprachnachricht? Er markiert die Stelle und fragt nach, statt zu raten.
- Keine erfundenen Fakten. Preise, Termine und Kundendaten kommen aus deinen Angaben und echten Quellen – fehlt etwas, siehst du einen Platzhalter und eine Frage.
Sicherheitsnetz für Zugangsdaten
Passwörter und API-Schlüssel gehören nicht in den Chat. Rutscht doch mal eins rein, wird es automatisch unkenntlich gemacht, bevor es irgendwo gespeichert wird – und der Assistent zeigt dir den sicheren Weg (geschützte Einrichtung im Portal).
Beispiel-Nachricht:
„Schreib eine Antwort an Herrn Weber, dass wir Donnerstag kommen – aber noch nicht abschicken, ich will erst draufschauen."
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