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Dein erster Tag: So begrüßt dich dein KI-Mitarbeiter

Sobald dein Zugang freigeschaltet ist, passiert etwas, das viele überrascht: Der KI-Mitarbeiter meldet sich zuerst.

Der Betriebs-Check

Direkt bei der Einrichtung schaut sich dein KI-Mitarbeiter öffentlich verfügbare Infos über euren Betrieb an – eure Website und euer Impressum. Daraus baut er sich ein Betriebsprofil: Gewerk, Leistungen, Ansprechpartner, Öffnungszeiten.

Und er schaut mit Verkäuferblick drauf. Typische erste Nachrichten:

„Ich habe gesehen, dass die letzte Jahresangabe auf eurer Website 2023 ist. Wenn du willst, erinnere ich dich nach jeder abgeschlossenen Baustelle daran, um eine frische Google-Bewertung zu bitten."

„Auf eurer Website finde ich kein Kontaktformular – Anfragen laufen wohl übers Telefon. Ich kann eingehende E-Mails vorsortieren und dir morgens die neuen Anfragen gebündelt geben."

Wichtig: Er erfindet dabei nichts. Jeder Vorschlag hängt an etwas, das er wirklich gesehen hat. Und es sind Angebote, keine Ansagen – du entscheidest, was davon er übernehmen soll.

Was du am ersten Tag tun solltest

  1. Antworte ihm einfach. Sag ihm, welcher Vorschlag dich interessiert – oder gib ihm direkt eine echte Aufgabe aus deinem Tag.
  2. Schick eine Sprachnachricht. Das ist der Moment, in dem es bei den meisten „klick" macht: reden statt tippen.
  3. Sag ihm, wer du bist. „Ich bin der Chef" reicht – dann weiß er, dass du alles darfst. Mitarbeiter bekommen später eigene, eingeschränkte Zugänge.

Dein Rhythmus

Morgens bekommst du ein kurzes Briefing (Termine, offene Aufgaben, ein konkreter Vorschlag), abends auf Wunsch einen Tagesabschluss. Dazwischen meldet er sich nur, wenn es etwas Neues gibt – nicht öfter als ein paar Mal am Tag, und nachts nie.

Beispiel-Nachricht:

„Was hast du über unseren Betrieb herausgefunden?"